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Eisenach
Touristik Eisenach
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Stadtwappen
Eisenach ist eine Stadt im Westen Thüringens. Sie ist seit 1998 kreisfreie Stadt . Eisenach liegt an der Hörsel am Nordrand des Thüringer Waldes. Eisenach hat eine direkte Anbindung an die A 4 Görlitz–Dresden–Erfurt–Eisenach–Bad Hersfeld (A5, A7) (Nordverlegung im Bereich Eisenach seit Ende 2007) A 44 Eisenach–Kassel–Dortmund.
Bekanntheit erlangte Eisenach durch die über der Stadt gelegene Wartburg, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und im Mittelalter Sitz der Landgrafen von Thüringen war. Hier übersetzte Martin Luther das Neue Testament vom Griechischen ins Deutsche und 1817 fand hier das Wartburgfest statt, eines der wichtigsten Ereignisse des Vormärz. Zudem wurde der Komponist Johann Sebastian Bach 1685 in Eisenach geboren.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts setzte in Eisenach die Industrialisierung ein. So wurde 1896 das Automobilwerk Eisenach gegründet, das ab 1928 zu BMW gehörte und später den Wartburg baute. Die Tradition des Automobilbaus wurde nach der Wiedervereinigung durch die Adam Opel AG fortgeführt. Die Werke der Automobilindustrie (u. a. Opel und Bosch) haben heute über 4.000 Mitarbeiter, was Eisenach zu einem Industriezentrum Thüringens macht.

Die Kernstadt von Eisenach liegt im Tal der Hörsel, die im Stadtteil Hörschel linksseits in die Werra mündet. An der Werra liegen weiterhin die Stadtteile Neuenhof und Wartha. Der tiefste Punkt des gesamten Stadtgebietes liegt unweit nördlich des Stadtteils Hörschel bei etwa 196 m ü. NN daher im Werratal. Am ehemaligen Nadeltor - an der Goethestraße - liegt der tiefste Punkt der Eisenacher Altstadt.

Im Süden und Südwesten steigt der Thüringer Wald steil auf Höhen bis über 400 m ü. NN an. Hier bildet der Rennsteig zwischen Hohe Sonne und Vachaer Stein die Südgrenze des Stadtgebiets. Mit 460 m ü. NN ist eine Felskuppe an der Weinstraße am Kleinen Drachenstein der höchste Punkt des Eisenacher Stadtgebietes. Zwischen der Hohen Sonne und der Stadt befinden sich die Drachenschlucht und die Landgrafenschlucht. Das verfluchte Jungfernloch, eine Felshöhle, liegt ebenso wie das Burschenschaftsdenkmal und die Wartburg in den Bergen des südlichen Stadtgebiets. Ebenfalls südlich des Stadtgebietes quert die Bundesstraße 84 den Rennsteig am Vachaer Stein, die Passhöhe liegt auf 368 m ü. NN.

Wahrzeichen der Stadt ist das Weltkulturerbe Wartburg.

Daneben gibt es im Stadtgebiet zahlreiche Bodendenkmale, von denen heute nur noch Überreste vorhanden sind, insbesondere der Metilstein, die Eisenacher Burg, die Burgstelle Rudolfstein, die Malittenburg und die Wasserburg Klemme.

Zu den Schlössern und schlossähnlichen, noch heute erhaltenen Bauten zählen das Eisenacher Stadtschloss, das Fischbacher Schlößchen, das Palais Bechtolsheim, das dringend sanierungsbedürftige Jagdschloss zur Hohen Sonne, das Schloss Berteroda, der Herrensitz Dürrerhof, das boyneburgksche Schloss im Stadtteil Stedtfeld, das Schloss Neuenhof (Privatwohnsitz) sowie das Residenzhaus an der Esplanade.
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