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Oberwesel
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Stadtwappen
Oberwesel ist eine Stadt am Mittelrhein.
Sie liegt in Rheinland-Pfalz (Deutschland) im Rhein-Hunsrück-Kreis.
Die Stadt gehört der Verbandsgemeinde Sankt Goar-Oberwesel an, deren Verwaltungssitz sich hier befindet.
Die Stadt liegt linksrheinisch im Oberen Mittelrheintal zwischen den Nachbargemeinden Sankt Goar und Bacharach.
Die Stadt besteht neben der Kernstadt aus den Stadtteilen Engehöll, Dellhofen, Langscheid und Weiler-Boppard.

Innerhalb des Anbaugebiets Mittelrhein gehört Oberwesel zu den größten Weinbaugemeinden.
Die Großlage Schloss Schönburg umfasst 72 ha; Einzellagen sind Sieben Jungfrauen, Oelsberg, Bienenberg, St. Martinsberg, Goldemund, Bernstein, Römerkrug.
Die Weinberge sind steil terrassiert und zu ca. 80% mit Riesling und zu 20 % mit anderen weißen Rebsorten (Müller-Thurgau, Kerner, Weißburgunder) und seltener auch roten Traubensorten (Spätburgunder, Dornfelder) bestockt.
Es werden Weine aller Ausbauarten (mild, halbtrocken und trocken) sowie Qualitätsstufen (Prädikat Kabinett bis vereinzelt Eiswein) erzielt.

Einige der rund 30 Weingüter vor Ort sind seit über 200 Jahren im Familienbesitz; manche unterhalten Gutsausschank in der Stadt.

Bauwerke:

Stadtmauer: Die zu Beginn des 13. Jahrhunderts errichtete und teilweise begehbare Stadtmauer wurde im 14. Jahrhundert erweitert und verstärkt und ist mit 16 Wehrtürmen – u.a. Hospitalgassenturm, Steingassenturm, Katzenturm und Ochsenturm, dem markantesten Turm mit Zinnenkranz und aufgesetztem Oktogon (Butterfassturm) – die am besten erhaltene Ummauerung am Mittelrhein. Ein Zugang für einige 2006 noch nicht begehbaren Abschnitte ist geplant.

Wernerkapelle: Chor der ehemaligen Kapelle des 1689 zerstörten Hospitals

Liebfrauenkirche: Mit ihrem Bau wurde 1308 begonnen. 1331 wurde sie geweiht und 1375 endgültig fertig gestellt. Sie wurde anstelle einer Vorgängerkirche, die erstmals 1213 erwähnt wurde, errichtet. Von dieser Marienkirche übernahm die heutige Kirche ein Stift für Weltpriester (im Gegensatz zu Ordenspriestern). Von ihrer Architektur und Ausstattung her (Goldaltar, Lettner, Wandmalereien) zählt sie zu den bedeutendsten gotischen Kirchen im Rheinland.

St.-Martins-Kirche: Gotischer Bau von 1350 auf der Grundlage eines romanischen Vorgängerbaus; der Bau wurde auf Grund der defizitären wirtschaftlichen Lage des Stifts nicht fertiggestellt. Der im Weseler Krieg zu Verteidigungszwecken in die Stadtmauer einbezogene Turm ist ein illustratives Beispiel sakraler Wehrarchitektur im Rheinland. Von der gotischen Ausstattung ist viel zerstört. Erhalten sind einige Wandmalereien um 1500 / 1600.

Marktplatz mit Rathaus von 1842 und Fachwerkhäusern (Weinstuben und Restaurants)
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