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Hemmelzen
„Im Heisterholz“
Heisterholzstr. 10, 57612 Hemmelzen
Tel.: 02681/3797 Fax: 02681/4515
Stadtwappen
Die Gemeinde Hemmelzen liegt 8 km vom Zentrum der Kreisstadt Altenkirchen entfernt. Durch den Ort führt die Kreisstraße 15 und verbindet somit die Bundesstraße 8 mit der Bundesstraße 256. Die Gemarkungsgröße beträgt 285 ha. Die bebaute Ortslage mit zurzeit 61 Häusern hat eine Gesamtfläche von ca. 12,5 ha.
Die Gemeinde Hemmelzen gehört zum Kirchspiel Birnbach und wurde erstmals im Jahre 1491 urkundlich erwähnt. Der heutige Ortsname hat sich im Laufe der Jahrhunderte einiger Änderungen unterzogen. Hemelhusen, Himelsen und Hemelsen führten schließlich zu der heutigen Schreibweise Hemmelzen. Die alte Mühle, die heute auch noch steht, wurde 1688 als Bannmühle in Betrieb genommen. Als in den zwanziger Jahren die Elektrizität ihren Einzug hielt, bedeutete das für viele Mühlen, die mit Wasserkraft betrieben wurden, das Ende.
Im Jahre 1960 stellte schließlich auch die Hemmelzer Mühle ihren Betrieb ein.

Infrastruktur

Mit einer landwirtschaftlichen Nutzfläche von rund 165 h (58 % der Gemarkungsfläche) war Hemmelzen in früheren Jahren ein rein landwirtschaftlich strukturierter Ort. Heute gibt es im Dorf nur noch einige Nebenerwerbslandwirte.
Die Gemeinde verfügt über ein umfangreiches Wanderwegenetz, sowie zwei Restaurationsbetriebe.

Die Gemeinde Hemmelzen gehört zur evangelischen Kirchengemeinde Birnbach

Die Kirche ist ein typischer Vertreter der querhauslosen, dreischiffigen, flachgedeckten Pfeilerbasiliken, die rechtsrheinisch ihre Verbreitung im Westerwald und Oberbergischen haben. Der im ganzen gut erhaltene Bau steht wie fast alle gleichgearteten Kirchbauten dieser Gegend erhöht auf einem Hügel umgeben von einer Parkanlage, dem vormalìgen Kirchhof, von dem einige alte Grabmale erhalten blieben. Die Verhältnisse des in mehrere Teile gegliederten Baukörpers sind ausgewogen und bringen diesen Bautyp voll zur Geltung.
Im Westen steht der mächtige dreigeschossige Turm. Er wird von einem geschieferten vierseitigen Pyramidendach gedeckt. Über der Spitze des Helms erheben sich Kugel, Kreuz und Hahn, wie sie auf allen alten Westerwälder Dorfkirchen zu finden ist. Das Obergeschoß wird durch Kaffgesims, Ecklisenen und Rundbogenfries gegliedert und zeigt auf allen Seiten Zwillingsfenster, die von einem Rundbogen überwölbt sind und in der Mitte ein zierliches Säulchen mit mehrteiliger Basis, schmucken Kapitellchen und Kämpfern tragen. Diese Werksteinbauteile stammen vom zerstörten Turm und wurden bei seiner Neuaufrichtung wieder verwendet


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