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Bielefeld
Tourist-Info Bielefeld
Niederwall 23
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Stadtwappen
Bielefeld ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Detmold im Nordosten Nordrhein-Westfalens. Mit knapp 325.000 Einwohnern ist sie die größte Stadt der Region Ostwestfalen-Lippe und gilt als deren wirtschaftliches Zentrum. Durch das Stadtgebiet Bielefelds führen die Bundesautobahnen A 2 und A 33 sowie die Bundesstraßen B 61, B 66 und B 68, wobei letztere voraussichtlich mit der Fertigstellung der A 33 im Bereich Bielefeld nicht mehr als Bundesstraße gewidmet sein wird.
Die erste Erwähnung als Stadt stammt aus dem Jahr 1214. Die Bewohner der am gleichnamigen Gebirgspass des Teutoburger Waldes gelegenen Stadt hatten die Aufgabe, die Herrschaft in der Grafschaft Ravensberg und über die hier verlaufenden Handelswege zu sichern. Gleichzeitig sollte sie als Kaufmannsstadt die Wirtschafts- und Finanzkraft der Grafschaft erhöhen, deren Hauptort sie wurde. Die Universitätsstadt ist überregional durch die diakonische Einrichtung Bethel und durch ihre Fußballbundesligamannschaft Arminia Bielefeld bekannt. Bielefeld war lange Zeit das Zentrum der Leinenindustrie. Heute ist die Stadt vor allem Standort der Nahrungsmittelindustrie, von Handels- und Dienstleistungsunternehmen, der Druck- und Bekleidungsindustrie und des Maschinenbaus.

Bielefeld besitzt eine ausgeprägte landschaftliche Vielfalt, die in drei unterschiedliche Naturräume zu unterteilen ist. Der Norden und Nordosten einschließlich des Stadtzentrums ist in die Hügellandschaft der Ravensberger Mulde eingebettet. Unmittelbar südlich schließt sich der Gebirgszug des Teutoburger Waldes an, der Bielefeld von Westnordwest nach Ostsüdost durchzieht. Eine wichtige Verkehrsader war seit jeher der Bielefelder Pass, von dem aus sich der Stadtbezirk Gadderbaum mit Bethel in die Seitentäler hinein erstreckt. Weiter im Süden und Südosten bildet die Senne den dritten Naturraum mit den Stadtbezirken Brackwede, Senne und Sennestadt.

Grünflächen und Naherholung:
Teile Bielefelds liegen im Naturpark TERRA.vita sowie im Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge. Der sich über das Stadtgebiet erstreckende Höhenzug bietet viele Möglichkeiten der Naherholung. Hier liegt gleichzeitig der höchste Flächenanteil der Naturschutzgebiete, weitere wesentliche Teile liegen besonders in den angrenzenden Gebieten von kleinen Bachläufen und in Teilen der Senne.

Im oder am Teutoburger Wald liegen der Botanische Garten Bielefeld, mit Alpinum, Bambusgärten, einem Steingarten, einer Rhododendron- und Azaleensammlung, einem Arznei- und Gewürzgarten, einem Heidegarten, Buchenwaldflora, und rund 200 Arten der roten Liste sowie der 1928 gegründete Heimat-Tierpark Olderdissen, der über 430 Tiere aus 100 heimischen Tierarten beherbergt.

Der Obersee ist ein Stausee im Norden (Schildesche) der Stadt. Rund um diesen See befindet sich eine 80 Hektar große Grünanlage. Die aus historischen Gebäuden bestehende Gaststätte Seekrug ist ein beliebtes Ausflugsziel. Geplant war auch ein Untersee auf der östlichen Seite des Eisenbahnviadukts als Freizeitanlage. Diese Planungen werden zurzeit unter anderem aus Kosten- und Naturschutzgründen nicht weiter verfolgt.

Als größere Parks in der Innenstadt sind der Bürgerpark in direkter Nachbarschaft zur Rudolf-Oetker-Halle, der Ravensberger Park und der - der englischen Partnerstadt gewidmete - Rochdale Park rund um die Ravensberger Spinnerei sowie der Nordpark mit altem Baumbestand zu nennen. Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Nordpark als Kartoffelacker genutzt. Nach mehreren Umgestaltungen ist er heute ein großer Landschaftspark. In diesem Park befindet sich ein steinerner Pavillon, der von einem Schüler Schinkels 1830 errichtet wurde.

Im Jahre 2003 wurde der Japanische Garten im Stadtbezirk Gadderbaum eröffnet. Er ist als Betrachtungsgarten konzipiert und als Trockenlandschaftsgarten „Kare san sui“ angelegt. Dabei betrachtet der Besucher den Garten nur mit den Augen, er wandelt nicht durch die idealisierte Landschaftsdarstellung. Das hölzerne Eingangsstor wird -japanischer Art entsprechend- nur sehr selten geöffnet und erinnert symbolisch an den Eingang zum Himmel. Der Garten ist stilistisch der frühen Edo-Zeit (1603-1868) zuzuordnen - dem Ende der strengen Zengärten

Bilder:
Sparrenburg
Alter Markt
Bürgerpark
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© Auszug aus  

 

 

 

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