Freizeit - Reisen.de - das Freizeitmagazin im Internet
Diese Domain steht zum Verkauf
Sollten Sie Interesse haben, dann kontaktieren Sie uns bitte
Wittenburg
19243 Wittenburg
Tel.: 038852 / 33 102
Fax: 038852 / 33 61 10
hauptamt@stadt-wittenburg.de
www.amt-wittenburg.de
Stadtwappen
Wittenburg ist eine Stadt im Landkreis Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie ist seit 1. Januar 2004 Sitz des Amtes Wittenburg, dem weitere drei Gemeinden angehören.

Die Kleinstadt im Westen von Mecklenburg-Vorpommerns liegt an dem kleinen Fluss Motel. Zu Wittenburg gehören die Ortsteile Helm, Klein Wolde, Wölzow und Ziggelmark.
Die Stadtgründung Wittenburgs ist urkundlich nicht eindeutig überliefert. 1226 verleiht Kaiser Friedrich II. der Stadt Lübeck die Reichsfreiheit und sichert ihr den ungehinderten Handelsverkehr mit Hamburg, Schwerin, Ratzeburg und Wittenburg zu. Dieses Datum steht auch für die Stadtgründung Wittenburgs, möglicherweise erfolgte diese aber auch schon früher. 1230 wurde Wittenburg bereits als „civitas“ erwähnt. Die Kirche wird ebenfalls 1230 im Ratzeburger Zehntregister erwähnt, welches die damals zum Bistum Ratzeburg gehörenden Ortschaften geordnet nach Kirchspielen auflistet.
In Alt-Wittenburg herrschte das 1319 bestätigte

Sehenswürdigkeiten:

Kirche:
Die St.-Bartholomäus-Kirche wurde ab 1240 gebaut. Die frühgotische dreischiffige Hallenkirche besteht aus Backsteinen. Der Chor ist einschiffig. Die Kirche ist dem Apostel Bartholomäus geweiht. Der Turm wurde 1909 an der Westfassade vorgesetzt. Im Innern findet sich ein ursprünglich aus Hagenow stammender Schnitzaltar aus dem 15. Jahrhundert. Zur Inneneinrichtung der Kirche gehören weiter eine Bronzefünte von 1342, die hölzerne Kanzel von 1666 und zwei Pastorenbildnisse sowie ein Epitaph aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Heinrichstein:
Der Heinrichstein ist eines der ältesten Naturdenkmäler in Mecklenburg-Vorpommern, er stammt aus der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts. Er steht vor der St.-Bartholomäus-Kirche.

Rathaus:
Das Rathaus wurde 1852 nach Plänen des Hofbaurats Georg Adolf Demmler errichtet. Am 8. Januar 1853 fand die feierliche Einweihung statt. Im Landkreis Ludwigslust gehört das Wittenburger Rathaus zu den bedeutendsten Bauwerken aus der Zeit des Historismus. Es wurde ab 1996 umfassend saniert und im Inneren umgestaltet.

Der Historische Stadtkern:
Die Altstadt wird von einem gut erhaltenen Wall umschlossen. Turm- und Mauerreste der ehemaligen Stadtbefestigung und die aus dem 13./14. Jahrhundert stammende historische Torturmruine auf dem Amtsberg wurden 1998 saniert.

Bürgerhäuser:
Das Haus Markt 9 gehört zu den wenigen erhaltenen Fachwerkhäusern aus dem 17. Jahrhundert in Mecklenburg.
Das zweigeschossige Pfarrhaus am Kirchplatz wurde als Backsteinbau in den Formen der „Ludwigsluster Architektur“ im 19. Jahrhundert errichtet.
Das Fachwerkhaus Toitenwinkel 4 mit Schnitzereien von 1732 wurde 1995 saniert.
Das verputzte Haus in der Großen Straße 15 stammt aus der Gründerzeit.
Das Haus in der Großen Straße 13 ist ein gründerzeitlicher Ziegelbau.

Erdholländerwindmühle:
Die Erdholländerwindmühle wurde 1890 auf dem Fundament einer abgebrannten Mühle errichtet.

Niederdeutsches:
Ursprünglich wurde das Niedersachsenhaus 1847 in Haar erbaut. Es ist erst im Jahr 1984 nach Wittenburg umgesetzt worden.

Flour Art Museum (Mehlsackmuseum):
Das Flour Art Museum befindet sich im ehemaligen Wittenburger Amtsgericht. Das Gebäude wurde von einem privaten Investor mit mehr als einer halben Million Euro aufwendig saniert. Auf einer Fläche von 450 Quadratmetern wird die Bedeutung der Mehlsäcke und des Mehls für die menschliche Kultur dargestellt. Mittelpunkt ist die sogenannte „Sackothek“. Hier zeigt das Museum 1600 zum Teil kunstvoll gestaltete Mehlsäcke aus 110 Ländern. Das Museum wurde am 10. Juni 2008 durch Ministerpräsident Harald Ringstorff eröffnet.
© Bilder:Nachweis ist über die verlinkte Wikipedia-Seite zu finden, wenn nicht anderweitig angegeben.
© Auszug aus  

 

 

 
0