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Lüneburger Heide
http://www.lueneburgerheide.de
Die Lüneburger Heide ist eine große Heide-, Geest- und Waldlandschaft im Nordosten Niedersachsens im Einzugsgebiet der Städte Hamburg, Bremen und Hannover. Sie ist benannt nach der Stadt Lüneburg.
Die noch vorhandenen Heideflächen werden vor allem durch die Beweidung mit Heidschnucken offengehalten. Aufgrund der einzigartigen Landschaft ist die Lüneburger Heide ein bedeutender Tourismusschwerpunkt in Norddeutschland.

Die Lüneburger Heide hat eine große Bedeutung als Naherholungsziel für die umgebenden Großstädte Hamburg, Hannover und Bremen. Neben dem Wochenendtourismus hat auch der überregionale Fremdenverkehr eine große wirtschaftliche Bedeutung. Ein Hauptwanderweg durch die Lüneburger Heide ist der Freudenthalweg.

Um angesichts dieser großen Besucherzahlen die empfindlichen Heideflächen zu schützen, ist im Naturschutzgebiet Kraftfahrzeugverkehr grundsätzlich untersagt. Es ist ebenfalls verboten, die Wege zu verlassen. Hunde müssen angeleint werden. Diese Regelungen werden zumindest in den Sommermonaten auch durch berittene Polizisten überwacht.

Besucher können sich somit grundsätzlich nur zu Fuß oder mit dem Rad fortbewegen. Reiten ist nur auf einigen speziell gekennzeichneten Wegen gestattet. Zudem können Besucher auch mit Pferdekutschen nach Wilsede oder zu anderen Heidedörfern gelangen.

Die Lüneburger Heide wird in folgende naturräumliche Untereinheinheiten aufgegliedert:

Hohe Heide
Die Hohe Heide besteht aus einer Staffel von Endmoränen des Gletschers der Saale-Eiszeit (230.000–130.000 Jahre vor heute) mit dem Wilseder Berg als Zentrum. Im Unterschied zu anderen naturräumlichen Einheiten der Lüneburger Heide ist hier die Reliefenergie sehr hoch. Kennzeichnend sind weiterhin trockene Hügelkuppen, periglaziale Trockentäler und Senken wie z. B. der Totengrund. Insbesondere hier finden sich noch Heidelandschaften. Sie sind Bestandteil des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide und von hoher touristischer Bedeutung. Daneben existieren aber auch ausgedehnte Kiefernforsten.

Südheide
In der Südheide dominieren ausgedehnte, wellig bis sanft hügelige Sanderflächen, Grundmoränenplatten und Endmoränenreste älterer Eiszeiten. Große Heideflächen sind noch auf den Truppenübungsplätzen bei Bad Fallingbostel und Munster (Örtze) vorhanden, die aber für den Tourismus gesperrt sind. Aber auch die Osterheide bei Schneverdingen gehört zu dieser naturräumlichen Einheit. Sie ist Bestandteil des NSG Lüneburger Heide. Bei Schneverdingen und südlich von Soltau befinden sich einige Moore. Ein großer Flächenanteil der Südheide besteht inzwischen aus Kiefernforsten.

Ostheide
Die von zahlreichen Endmoränen durchzogene Ostheide erstreckt sich am östlichen Rand der Lüneburger Heide von Lüneburg bis nördlich von Wolfsburg. Teilweise wird der Boden dieser Region intensiv landwirtschaftlich genutzt. Die nördlichen Teile, die sogenannte Göhrde und der Drawehn, sind dagegen genauso wie die südlichen Endmoränenzüge größtenteils bewaldet.
Uelzener Becken und Ilmenauniederung
Die Grundmoränenlandschaft des Uelzener Beckens wird überwiegend agrarisch genutzt. Auf den umliegenden Höhenzügen finden sich aber auch einige Kiefernforste. Ausgedehnte Heideflächen gibt es hier zum Beispiel noch in der Ellerndorfer Heide im westlichen Landkreis Uelzen oder der Klein Bünstorfer Heide.

Luheheide
Die Endmoränenzüge der Luheheide fallen mit einem deutlich ausgeprägten Stufenrand zum Elbtal ab. Sie ist durch die sämtlich nach Norden zur Elbe hin entwässernden Flüsse wie Seeve, Aue, Luhe stark zerschnitten. Die dazwischen liegenden Bergrücken sind bewaldet und kaum besiedelt. Siedlungen drängen sich in den Tälern zusammen. Heideflächen sind in diesem Teilgebiet kaum mehr vorhanden, sie wurden meistens mit Kiefern aufgeforstet.

Der größte Teil des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide (ca. 58 %) besteht aber aus Wäldern und zwar hauptsächlich aus Kiefernforsten, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf ehemaligen Heiden und Flugsanden gepflanzt wurden. Teilweise bewaldeten sich insbesondere die Dünen auch von selbst und zwar ebenfalls mit Kiefern.

Das größte Moor der Lüneburger Heide ist das Pietzmoor, das östlich von Schneverdingen liegt. Es wurde jedoch entwässert und bis in die 1960er Jahre wurde dort Torf abgebaut. Der Verein Naturschutzpark hat seit den 1980er Jahren Wiedervernässungsarbeiten durchgeführt. So wurden die Abflussgräben teilweise verfüllt, was zu einem erheblichen Wasseranstieg in den ehemaligen Torfstichen geführt hat. Eine typische Hochmoorvegetation hat sich jedoch noch nicht wieder herausgebildet
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