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Kyffhäuser
Kyffhäuser-Information
Anger 14
06567 Bad Frankenhausen
Telefon: 034671 / 717 16, 717 17
Telefax: 034671 / 717 19
www.kyffhaeuser-tourismus.de
Stadtwappen
 360°-Panorama vom Kyffhäuserdenkmal(www.kyffnet.de)
Der Kyffhäuser ist ein Bergrücken südöstlich des Unterharzes und der Goldenen Aue an der Grenze Thüringens zu Sachsen-Anhalt.

Der Kyffhäuser ist etwa 19 km lang und 7 km breit. Die höchste Erhebung ist mit 477 m ü. NN der Kulpenberg in der Gemarkung Steinthaleben. Auf ihm sind ein Richtfunkturm und Fernsehfüllsender mit 94 m Höhe installiert.

Bekannt ist der Kyffhäuser vor allem durch das Kyffhäuserdenkmal zu Ehren Kaiser Wilhelms I..

Während der größte Teil des Höhenzugs mit Wald bedeckt ist, fallen am Süd- und Westrand des Kyffhäusers die unbewaldeten Hänge auf. Das Fehlen von Wald resultiert aus einem Mangel an Grundwasser des sehr gipshaltigen und stark verkarsteten Untergrundes.

Historische Bauten und Denkmäler
Auf dem Kyffhäuserburgberg in 457 m ü. NN wurde zwischen 1890 und 1896 oberhalb der 972 erstmalig erwähnten Pfalz Tilleda das auch Barbarossadenkmal genannte Kyffhäuserdenkmal auf den Ruinen der Reichsburg Kyffhausen gebaut.
Das 81 m hohe Monumentaldenkmal wurde von Bruno Schmitz entworfen, der später auch das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig gebaut hat.

Neben dem Denkmal sind auch noch Reste der Reichsburg Kyffhausen mit dem tiefsten Burgbrunnen der Welt mit einer Tiefe von 176 m zu sehen. Dieser Brunnen wurde ohne Zuhilfenahme eines Lots abgeteuft, der Vortrieb ist leicht nach Norden abgedriftet.
Der Begriff „Kyffhäuser“ wird oft als Synonym für das Kyffhäuserdenkmal benutzt.

Außerdem sehenswert ist die Barbarossahöhle bei Rottleben. Ferner befindet sich auf einem steilen Bergvorsprung am Nordrand des Kyffhäusergebirges die Burgruine Rothenburg mit einem 1906 errichteten Bismarckturm.

Am Südrand des Kyffhäuser nahe Bad Frankenhausen erinnert das in einem Rundbau untergebrachte Monumentalgemälde Frühbürgerliche Revolution in Deutschland (auch Bauernkriegspanorama genannt) an die Entscheidungsschlacht im Deutschen Bauernkrieg, die am 15.Mai 1525 stattfand.
Das Bild wurde von 1983 bis 1987 vom Leipziger Künstler Werner Tübke zusammen mit zahlreichen Helfern gemalt. Mit seinen 123 m Breite und 14 m Höhe gehört es zu den größten Tafelbildern der Welt.

Sport u. Freizeit rund um den Kyffhäuser
Eine Attraktion am Kyffhäuser ist das jährlich ausgetragene Tourenwagen-Bergrennen, bei dem eine 3,8 km lange Strecke am Nordhang zwischen Kelbra und dem Kulpenberg vom Forsthaus zum Jungfern-Brunnen befahren wird.

Ein weiteres sportliches Ereignis ist der Kyffhäuser-Berglauf.
Seit 1979 treffen sich im April in Bad Frankenhausen Läufer von Nah und Fern. Es gibt einen Marathon, einen Halbmarathon sowie einen 14km- und einen 6km-Lauf.
Etabliert hat sich auch der Kyffhäuser-Bergtriathlon.
Dabei wird im Stausee Kelbra geschwommen und beim anschließenden Radfahren der Anstieg zum Kyffhäuser bewältigt. Gelaufen wird dann wieder am Stausee-Zeltplatz.
Außerdem ist der Kyffhäuser ein Ziel für Motorradfahrer.
Während der Saison kommen bei schönem Wetter viele Biker extra zum Berg, um dort eine einzigartige Kombination von 36 Kurven bis zum Gipfel abzufahren. Dabei kommt es zum Teil zu schweren Unfällen zwischen Motorradfahrern und anderen Verkehrsteilnehmern.

Der Kyffhäuser ist ein bekanntes Wandergebiet.
Folgende Wanderwege führen über den Kyffhäuser oder haben hier ihren Anfangs- bzw. Endpunkt:

der Barbarossaweg, der in Korbach (Hessen) beginnt und über Sondershausen bis zum Kyffhäuserdenkmal führt,
der Hauptwanderweg Eisenach–Wernigerode,
der Kaiserweg, der von Bad Harzburg nach Tilleda führt,
der Feengrotten-Kyffhäuser-Weg.
Ein weiterer sportlicher Höhepunkt ist der seit 2000 jährlich im Mai durchgeführte Turmtreppenlauf über die 366 Stufen des Kyffhäuserdenkmals.

Kyffhäusersage
Der Kyffhäuser ist der zentrale Punkt einer Sage der Bergentrückung. Nach dieser Sage schläft im Inneren des Kyffhäuserberges der Kaiser Friedrich I., genannt Friedrich Barbarossa mitsamt seinen Getreuen, um eines Tages zu erwachen, das Reich zu retten und es wieder zu neuer Herrlichkeit zu führen.

Innerhalb des Berges liegt eine Höhle. Dort sollen Besucher mit viel Vorstellungsvermögen den Kaiser Friedrich sehen können, wie er auf einer Bank sitzt und schläft. Sein roter Bart sei schon durch den steinernen Tisch gewachsen.
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© Auszug aus  
 

 

 

 






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