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Weilburg
Weilburg liegt im Lahntal zwischen Westerwald und Taunus.
Stadtwappen
Weilburg grenzt im Norden an die Gemeinden Merenberg und Löhnberg (beide im Landkreis Limburg-Weilburg), im Osten an die Stadt Braunfels (Lahn-Dill-Kreis), im Süden an die Gemeinden Weilmünster, Weinbach und die Stadt Runkel, sowie im Westen an die Gemeinde Beselich (alle im Landkreis Limburg-Weilburg).
Neben der Kernstadt Weilburg, in der knapp 40 Prozent der Einwohner leben, gehören die Stadtteile Ahausen, Bermbach, Drommershausen, Gaudernbach, Hasselbach, Hirschhausen, Kirschhofen, Kubach, Odersbach und Waldhausen zum Stadtgebiet

Weilburg wurde erstmals im Jahre 906 in einer Chronik des Abtes Regino von Prüm als Festung mit dem Namen Wilineburch erwähnt. Sechs Jahre später gründete König Konrad I., dessen im Jahre 906 bei Fritzlar im Kampf gegen die Babenberger gefallener Vater in der Festung beigesetzt wurde, hier eine Kirche und eine Abtei. 912 wurde in Weilburg das St. Walpurgis-Chorherrenstift gegründet. Die hoch gelegene Anlage ermöglichte die Kontrolle der Lahn sowie der "Hohen Straße" von Frankfurt nach Köln und der Via Publica von Flandern nach Böhmen, die in der Nähe vorbeiführten.

Museen
Das Schloss prägt das Stadtbild von Weilburg Das Schloss Weilburg ist seit 1935 ein Museum das nur im Rahmen von Führungen zu besichtigen ist.

Im ehemaligen Kanzleigebäude des Schlosses ist das Bergbau- und Stadtmuseum der Stadt Weilburg untergebracht, das dort über eine Ausstellungsfläche von 1200m² verfügt. Präsentiert werden Exponate aus der Stadtgeschichte Weilburgs und eine umfangreiche Ausstellung über die Tradition des Bergbaus in Weilburg und Umgebung. Für das seit 1972 bestehende -und damit älteste Bergbaumuseum Hessens- wurde im Schlossberg eine 200 Meter lange Schaustollenanlage eingerichtet, in der originale Bergbaumaschinen aufgestellt sind.

Seit Mai 2008 werden in einer Abteilung des Museums auch ca. 100 Arbeiten chinesischer Papierschnittkunst gezeigt. Die Präsentation chinesischer Papierschnittkunst außerhalb Chinas ist bisher weltweit einmalig.

Im Ortsteil Gaudernbach befindet sich das Deutsche Baumaschinen-Modellmuseum. Das Museum wurde durch das Bauunternehmen Walter Feickert GmbH im Jahr 1989 gegründet. Hier werden ca. 1.200 Baumaschinen-Modelle und Baustellen-Modelle präsentiert.

Bauwerke:
Das höchste Stampflehmgebäude Deutschlands. (Errichtet vor 1836)
Blick vom Landtor zur Frankfurter StraßeWeilburg war viele Jahre lang eine Residenz und Regierungssitz des Haus Nassau-Weilburg. Die Gebäude prägen bis heute das Stadtbild der Innenstadt. Das wichtigste Gebäude ist das Schloss aus dem 14. Jahrhundert. Es wurde im 16. und 18. Jahrhundert umgebaut. Die als Kernschloss bezeichneten Renaissance-Teile werden zu den am besten erhaltenen Renaissanceschlössern in Hessen gezählt. Nach der barocken Erweiterung unter Johann-Ernst von Nassau-Weilburg nimmt es fast die Hälfte der Altstadt ein. Zum Schloss gehört auch die evangelische Schlosskirche vom Anfang des 18. Jahrhunderts.

Auch die Gebäude am Marktplatz, mit dem Neptunbrunnen (von 1709), und in der Altstadt wurden zeitgleich mit dem Schloss errichtet. Daneben stehen aber noch weitere Fachwerkhäuser vom 16. bis zum 19. Jahrhundert.

Auf dem alten Friedhof befindet sich ein Kalvarienberg und die Heilig-Grab-Kapelle, eine Kapelle die sich an der Grabeskirche in Jerusalem orientiert.

Für das Gymnasium Philippinum Weilburg wurde im 18. Jahrhundert ein repräsentatives Gebäude errichtet. Das Gebäude beherbergt heute die Kreis- und Stadtbibliothek.

Im 19. Jahrhundert wuchs das Stadtgebiet deutlich über die mittelalterlichen Stadtgrenzen hinaus. In der Limburger Straße, der Bahnhofstraße und Frankfurter Straße wurden viele Stampflehmgebäude (Pisee-Bauten) errichtet. Insbesondere an der Bahnhofstraße besteht noch eine geschlossene Fassadenflucht. In Weilburg steht auch das höchste deutsche Gebäude dieser Bauart.

Als weltweit einmalig gilt das Weilburger Tunnelensemble. Hier liegen nebeneinander Tunnel für Auto, Schiff und Eisenbahn. Insbesondere der 1847 eröffnete Schiffstunnel stellt ein in Deutschland einmaliges Bauwerk dar. Der jüngste Tunnel des Ensemble ist der im Jahr 2004 freigegebene Mühlbergtunnel der Teilortsumgehung Weilburg.

Bei dem Ort Drommershausen befinden sich Ruinen des ehemaligen Klosters und der Wallfahrtskirche Unserer lieben Frau und St. Johann in Pfannstiel der Johanniter. Die Ersterwähnung des Klosters und der Wallfahrtskirche erfolgte 1364. Das Kloster war der Kommende Nieder-Weisel bei Butzbach unterstellt. Im Zuge der Reformation wurde das Kloster im 16. Jahrhundert aufgehoben.

Parks:
Das Schloss in Weilburg verfügt über einen Schlosspark, der sich über mehrere Terrassen entlang der Lahn erstreckt.

Im Stadtteil Hirschhausen befindet sich der Tiergarten Weilburg. Ursprünglich handelte es sich um einen Jagdpark der Weilburger Grafen. Heute ist er ein Wildpark der von 70.000 Menschen jährlich besucht wird.

Naturdenkmäler:
Im Stadtteil Kubach befindet sich die Kristallhöhle. Große Teile der Wände dieser Klufthöhle sind mit unzähligen Kalkspatkristallen und Perlsinter besetzt. Der Kristallschmuck der Wände gilt in dieser Form als einzigartig in Deutschland. Mit einer Länge von ca. 200 m, einer Breite bis zu 23 m und bis zu 30 m Höhe gilt die Höhle als der größte natürliche untertägige Einzelhohlraum, der in Deutschland zu besichtigen ist.

Urlaub und Freizeit:
Sehr beliebt ist das Kanufahren auf der Lahn. Verschiedene Bootsverleiher stellen Kanus, Kanadier und Kajak stundenweise oder für Tagestouren zur Verfügung.

Regelmäßige Veranstaltungen:
Die Weilburger Schlosskonzerte sind seit 1973 eine Konzertreihe mit meist klassischer Musik im Schloss, in der Schlosskirche oder im Renaissancehof des Schlosses. Sie finden jährlich im Sommer statt.

Die Weilburger Kirmes wird nachweislich seit 1569 begangen. Manche Bräuche haben sich seit langen erhalten, wie das „Anschießen“ der Kirmes, die Stiftung von Schießpreisen, die erstmals für 1746 durch die Stadt überliefert ist und später auf Preisstiftungen durch die Bürger erweitert wurde, das Schießen auf die Ehrenscheibe und der von Mädchen aufgeführte Kirmestanz. Träger der der Kirmes ist die im Jahr 1813 gegründete Weilburger Bürgergarde, in deren Händen seitdem die Fortführung der traditionellen Weilburger Kirchweih liegt
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