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Roding
Tourist-Info im Rathaus
93426 Roding Schulstr. 15
Tel. 09461 / 9418 - 15
Fax. 09461 / 9418 - 60
E-Mail: tourist@roding.de
www.roding.de
Stadtwappen
Roding ist eine Stadt in der Oberpfalz im Landkreis Cham in Ostbayern. Die am Fluss Regen gelegene Stadt Roding ist die zweitgrößte Kommune im Landkreis Cham und Zentrum des westlichen Landkreises. Das Stadtgebiet umfasst eine Fläche von 11.367 Hektar und liegt damit flächenmäßig im Landkreis Cham an erster Stelle.
Die Stadt Roding grenzt im Norden an die Marktgemeinde Stamsried sowie an die Gemeinde Pösing, die beide eine Verwaltungsgemeinschaft im Landkreis Cham bilden.
Im Osten liegt die Kreisstadt Cham, im Südosten die Gemeinde Schorndorf und im Süden die Gemeinde Michelsneukirchen sowie die Marktgemeinde Falkenstein, die beide ebenfalls eine Verwaltungsgemeinschaft bilden (alle Landkreis Cham). Im Südwesten befindet sich die zur Verwaltungsgemeinschaft Wald zählende Gemeinde Zell, im Westen die Gemeinde Walderbach, die den Sitz der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft bildet (alle Landkreis Cham), und im Nordwesten die zum Landkreis Schwandorf gehörende Marktgemeinde Bruck in der Oberpfalz

Roding wurde im Jahre 844 erstmals urkundlich erwähnt. Pfalzgraf Johann von Neumarkt verlieh dem Roding 1432 in einem Freiheits- und Privilegienbrief die Marktrechte. Roding gehörte zum Rentamt Amberg und zum Landgericht Wetterfeld des Kurfürstentums Bayern. Roding besaß ein Marktgericht mit weitgehenden Eigenrechten. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1952 wurde Roding zur Stadt erhoben. Bis 1972 war Roding Kreisstadt des damals im Zuge der Gebietsreform aufgelösten gleichnamigen Landkreises (Kfz-Kennzeichen ROD).

Bauwerke:
Regenbrücke in Roding
Kloster Strahlfeld bei RodingDie katholische Stadtpfarrkirche St. Pankratius wurde 1959 von Friedrich Haindl über achteckigem Grundriss erbaut. Von der Vorgängerkirche blieb lediglich der heute freistehende barocke Turm erhalten.

Eines der ältesten Bauwerke der Stadt ist die 1560 erstmals urkundlich erwähnte St.-Anna-Kapelle mit einer Darstellung des Totentanzes und im baulichen Zusammenhang die Josefikapelle mit spätromanischen und frühgotischen Fresken.

In der näheren Umgebung befindet sich die hoch über dem Fluss Regen gelegene Wallfahrtskirche Heilbrünnl. Sie wurde 1730 im Stil des Rokoko errichtet. Mitten im Kirchenschiff wird in einem Marmorbecken das Wasser der Heilbrünnlquelle aufgefangen, dem Heilungskräfte, vor allem bei Augenleiden, zugesprochen werden. Das Gnadenbild in der Kirche ist eine Kopie der Muttergottesikone, der sog. „Schönen Maria“, von Albrecht Altdorfer aus der Alten Kapelle in Regensburg

In der Gemarkung Strahlfeld ist das Kloster Strahlfeld St. Dominikus, der Missionsdominikanerinnen gelegen. Auf einem Felsen des Bayerischen Pfahls befindet sich in der Gemarkung Strahlfeld die Ruine der Burg Schwärzenberg, die aus dem zwölften Jahrhundert stammt.


Gedenkstätte:
Das Mahnmal, bestehend aus einem Holzkreuz und drei Gedenktafeln oberhalb des Ortsteiles Wetterfeld, erinnert an die 567 ehemals hier bestatteten KZ-Häftlinge eines Todesmarsches des KZ Flossenbürg. Sie gehörten zu den mehr als 3.000 Häftlingen, die im April 1945 von SS-Wachmannschaften in Richtung Dachau getrieben wurden. 1957 wurden sie auf den Ehrenfriedhof Flossenbürg überführt.
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