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Kulmbach
Touristinfo Stadt-Kulmbach
Tel.: 0 92 21 95 88-0
Stadtwappen
Kulmbach ist eine Große Kreisstadt im oberfränkischen Landkreis Kulmbach und Sitz des Landratsamtes. Die Stadt ist bekannt wegen ihrer Biere (Kulmbacher Bierwoche), der Plassenburg, die unter anderem das Deutsche Zinnfigurenmuseum beherbergt, die größte Zinnfigurensammlung der Welt, und ihrer Bratwürste.
Lage:
Kulmbach liegt in der Mitte des bayerischen Regierungsbezirkes Oberfranken, etwa 25 km nordwestlich von Bayreuth. Am westlichen Stadtrand entsteht aus seinen beiden Quellflüssen, Roter und Weißer Main der Main.

Geschichte:
Aus der Zeit um 900 n. Chr. ist eine Kleinsiedlung im heutigen Stadtteil Spiegel bekannt, die aus einem Forsthof und einem bewehrten Fronhof zum Schutz des Mainübergangs am Grünwehr bestand. Das Gebiet ging später an die Grafen von Schweinfurt über, die sich in der Herrschaftsausübung meist von den Walpoten vertreten ließen.

Zum ersten Mal wurde der Name Kulmbach als kulma in einer Schenkungsurkunde in der Alkuinbibel zwischen 1028 und 1040 erwähnt. Der Name stammt von einem Bach, der vom Berg herunterkommt (Culmin-aha, Culmna). Dieser Bach wurde später aus einem Missverständnis heraus in Kohlenbach umbenannt.

Museen:
Beflaggung der Kulmbacher Altstadt anlässlich des BierfestesDeutsches Zinnfigurenmuseum Plassenburg
Staatliche Museen Plassenburg mit
Armeemuseum Friedrich der Große
Landschaftsmuseum Obermain in der Plassenburg mit einer Replik der Ebstorfer Weltkarte und den Abteilungen Reformation, Zerstörung Kulmbachs 1553 und Wiederaufbau der alten Residenzstadt. Bei dem Pörbitscher Schatz, der 1912 bei Bauarbeiten wieder aufgefunden wurde, handelt es sich um Gold- und Silbergeschirr der reichen Kaufmannsfamilie Gutteter, die ihn im Dreißigjährigen Krieg in ihrem Garten vergraben ließ.
Das Badhaus ist eine von acht wissenschaftlich erforschten Badstuben in Deutschland. Die Bereiche Badstube, Umkleide- und Ruheraum, Vorbad und Heizraum wurden restauriert und geben einen Eindruck von den Badegewohnheiten des Mittelalters. Auf einer offenen Galerie im Obergeschoss werden Werke junger Künstler aus der Region ausgestellt.
Bayerisches Brauerei- und Bäckereimuseum: In der Kulmbacher Mönchshof wird seit über 600 Jahren Bier gebraut. Auf dem Gelände ist das ehemalige Mönchshof-Brauhaus, die Mönchshof-Gaststätte mit großem Biergarten sowie das Museum untergebracht. Diverse Schaubilder und historische Maschinen, Flaschen und sonstige Gerätschaften geben einen Einblick in das bayerische Brauwesen. Im Museum selbst befindet sich eine kleine gläserne Brauerei, jeder Gast bekommt nach dem Besuch ein Glas Museumsbier (0,2 Liter).
Freilichtmuseum "Alter Friedhof"

Bauwerke:
Eingang zur Spitalkirche
Katholische Kirche „Zu Unserer Lieben Frau“ am Schießgraben, auch ULF genannt.Die Plassenburg ist eine der größten Festungsbauten der Renaissance in Deutschland. Sie ist auch Ursprung der Sage von der Weißen Frau.
Das Kulmbacher Rathaus wurde 1752 erbaut. Die Pläne der Rokokofassade stammen vom Bayreuther Hofbaumeister Joseph Saint-Pierre. Das vorherige, später wieder abgerissene Rathaus stammt aus der Zeit zwischen 1500 und 1530 und wurde im Bundesständischen Krieg zerstört.
Das Badhaus wurde 1398 erstmalig urkundlich erwähnt. Es wurde wissenschaftlich erforscht und restauriert, zum Teil dient es heute als Galerie.
Der Weiße Turm wurde im 14. Jahrhundert zum Schutze der Stadtmauer erbaut. Sein jetziges Aussehen stammt aus dem 17. Jahrhundert. Benutzt wurde der Weiße Turm bis in das 19. Jahrhundert hinein als Schuldgefängnis. Als ein Teil der Kulmbacher Stadtmauer gehört der Weiße Turm zur Stadtbefestigung des frühen 14. Jahrhunderts. Zusammen mit dem benachbarten Wehrturm Bürgerloch ist der Weiße Turm eine Doppelturm-Toranlage.
Der Luitpoldbrunnen wurde 1898 nach einem Entwurf des Architekten Martin Düfler erbaut. Vorher stand an seiner Stelle der 1660 erbaute, die Marktfreiheit symbolisierende Zinnsfelder Brunnen, der nun am Holzmarkt steht. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Brunnen abgebaut und eingelagert, 1994 aber wieder aufgebaut. Umgeben von Rathaus, Marktplatz, zahlreichen Cafés und Geschäften bildet er einen der geselligen Mittelpunkte Kulmbachs.
Der Rote Turm geht auf die Zeit um 1300 zurück und war Teil der ehemaligen Stadtbefestigung. Bemerkenswert ist die als geschweifter Spitzhelm gehaltene Dachkonstruktion.
Die Petrikirche ist eine ehemalige Wehrkirche, deren Erbauung ungesichert ist. Der Kirchturm diente vorher als Kanonenplattform, erst später erhielt er ein Spitzdach. Nach dem Hussitenkrieg 1439 wurde sie als spätgotische Hallenkirche wieder aufgebaut. 1878/80 wurde sie innen neugotisch ausgestaltet. Bemerkenswert sind der Altar von Brenk und Schlehdorn, sowie zahlreiche wertvolle Gemälde. Sie ist auch die Grabkirche der Hohenzollern-Herrschaft.
Die Spitalkirche wurde 1738/1739 an Stelle der Elisabethenkapelle errichtet.
Der Langheimer Amtshof wurde Ende des 17. Jahrhunderts von Leonhard Dientzenhofer erbaut. Er dient heute als Schulungsstätte der Akademie für neue Medien und der Berufsfachschule für Pharmazeutisch-Technische Assistenten.
Der Heilingschwertturm aus dem 14. Jahrhundert ist als runder Schalenturm Bestandteil der Stadtbefestigung am Schießgraben.
Der alte Friedhof mit seinen noch vielen - die Geschichte dieser Stadt untermauernden - Grabsteinen. Vor diesem alten Friedhof steht an einer Hauptstraße das Ehrenmal für die Gefallenen.
Burggüter der Stadt Kulmbach

Verkehr:
Bahnhof mit Verbindungen nach Hof, Bamberg, Würzburg, Bayreuth, Lichtenfels und Saalfeld/Saale, ehemals auch Bahnstrecke Bayreuth Altstadt–Kulmbach
Anschluss an die Bundesstraßen 85 (Berga/Elster–Passau) und 289 (Coburg–Rehau) sowie an die Bundesautobahnen 9 (München–Berlin) und 70 (Bayreuth–Schweinfurt)

Kulinarische Spezialitäten:
Die Kulmbacher Genossenschaftsbrauerei Kommunbräu in einer alten Mühle neben den üblichen oberfränkischen Spezialitäten sind die Kulmbacher Bratwürste hervorzuheben; sie besteht aus einem sehr feinen Mett und wird in einem Anisbrötchen, dem sogenannten Stölla, serviert. Die Bratwürste isst man vorzugsweise an einem der zahlreichen Bratwurststände in der Stadt. Weit über die Stadtgrenzen bekannt ist auch das von der Kulmbacher Brauerei AG gebraute Starkbier EKU 28, welches jahrelang als stärkstes Bier der Welt galt. Ihren Ruf als Lebensmittelstandort verdankt die Stadt Kulmbach auch der Bundesanstalt für Lebensmittelsicherheit (ehemals Bundesanstalt für Fleischforschung), die seit dem BSE-Skandal stark aufgewertet wurde.
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© Auszug aus  

 

 

 

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