
Zwickau bildet einen Kern der „Wirtschafts- region Chemnitz-Zwickau“ u. zusam- men mit Chemnitz, Dresden, Leipzig und Halle die „Metropolregion Sachsendreieck“.
Zwickau liegt im Vorland des Erzgebirges im Naturraum des Erzgebirgsbeckens in einer weiten Talaue am Westufer der Zwickauer Mulde. Im Karbon, also in vorgeschichtlicher Zeit, entwickelte sich am Fuße des Variskischen Gebirges ein Urwald aus Farnen, Riesenbärlappen und Schachtelhalmen, dessen Überreste später unter dem Rotliegend und Gebirgsschutt Steinkohle bildeten und für mehrere 100 Jahre Bergbau in der Zwickauer Region ermöglichten.
Das Gewandhaus ist Wahrzeichen der Stadt , erbaut 1522–1525-im spätgotischen Stil errichtet, mit Bauelementen der Renaissance und Staffelgiebel. Früher das Haus der Tuchmacher (Verkauf von Zwickschem Tuch), dient es seit 1823 als Stadttheater.
Der Dom St. Marien (Marienkirche genannt). Neubau des Langhauses 1505 -1537, unter Verwendung älterer Teile der auf das Jahr 1206 zurückgehenden Pfarrkirchengründung. Wertvolle Innenausstattung aus dem 15. - 17.Jahrhundert.
Großes Viertel mit Häusern des Jugendstils und der Gründerzeit in der Nordvorstadt und in Pölbitz.
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