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Schwarzenberg
Im Erzgebige
Stadtwappen
Schwarzenberg ist eine Große Kreisstadt im sächsischen Erzgebirgskreis.
Durch Schwarzenberg führt die Bundesstraße 101, in die im Stadtgebiet mehrere Staatsstraßen münden. Die S 270 zweigt in der Neustadt nach Beierfeld ab. Die S 272 führt ab dem Eisenbahnviadukt östlich des Bahnhofs nach Johanngeorgenstadt.
In der Nähe der Vorstadt zweigt von dieser die S 274 nach Eibenstock ab. Ab Wildenau führt die S 269 von der B 101 nach Elterlein. Durch den Ortsteil Pöhla verläuft die S 271 von Raschau nach Oberwiesenthal. Die Autobahnen 4 und 72 liegen in 25 bis 30 Kilometern Entfernung und können über Autobahnzubringer ab Aue erreicht werden. Die nächstgelegenen größeren Flughäfen sind die in Dresden und Leipzig/Halle (jeweils etwa 120 Kilometer).

Im 12. Jahrhundert als Befestigungsanlage zum Schutz eines Handelsweges angelegt, entwickelte sich die kleine Bergstadt zum Zentrum der gleichnamigen Herrschaft und des späteren Amtes Schwarzenberg. Bis zum Ende der DDR entwickelte sich die Stadt zum wichtigsten Waschmaschinenproduktionsstandort Osteuropas. Schwarzenberg wurde 1987 durch Stefan Heyms gleichnamigen Roman überregional bekannt, der in der Nachkriegszeit in der mehrere Wochen unbesetzten Stadt spielt. Mit etwa 19.000 Einwohnern ist Schwarzenberg heute Standort mittelständischer Unternehmen und entwickelt als Perle des Erzgebirges und Mitglied des Städtebundes Silberberg den Tourismus.

Die 1690 bis 1699 gebaute St. Georgen-Kirche prägt mit dem Schloss das Stadtbild. Die barocke Saalkirche ersetzte ein zu klein gewordenes Gotteshaus am unteren Markt und verfügt über eine außergewöhnlich reich geschnitzte, flache Holzdecke, einen besonders prunkvoll gestalteten Amtschor und einen zweigeschossigen hölzernen Altar. Im Stadtteil Neuwelt befindet sich die 1900/01 erbaute Emmauskirche, die Renaissance-Formen mit dem Jugendstil verbindet. Die barocke Saalkirche in Crandorf wurde 1712 geweiht.Die barocke St.-Annen-Kirche in Grünstädtel wurde 1721 bis 1724 an Stelle eines romanischen Vorgängerbaus errichtet. Weitere evangelisch-lutherische Kirchengebäude sind die 1929 geweihte Kapelle in Bermsgrün, ein architekturloser Bau mit kleinem Glockengeschoss, und die denkmalgeschützte Johanneskapelle in Sachsenfeld, ein neoklassizistischer Kuppelbau, der 1916 bis 1918 nach Entwürfen von Oswin Hempel errichtet wurde.
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