
Die Stadt bildet gemeinsam mit der benachbarten Großstadt Leipzig einen Ballungsraum, welcher Teil der Metropolregion Sachsendreieck ist.
Halle ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort sowie Hochschulstadt mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Leopoldina. Ferner ist Halle ein Verkehrsknotenpunkt und eingebunden in das S-Bahn-Netz Halle-Leipzig. Größtes Unternehmen in Halle sind die Stadtwerke Halle.
Halle liegt am Nordwestrand der Leipziger Tieflandsbucht, der größere Teil östlich der schiffbaren Saale, die sich hier in mehrere Arme teilt und eine breite Flussaue bildet, und unterhalb der Mündung der Weißen Elster.
Auf einer Länge von 25 km fließt die Saale und 6,3 km die Weiße Elster durch Halle. Der Hufeisensee ist mit 73 ha der größte See der Stadt.
Mit den Franckeschen Stiftungen und ihren Museumseinrichtungen, dem Landeskunstmuseum (Staatliche Galerie) in der Moritzburg und dem Händelhaus, dem Geburtshaus des Komponisten und Musikmuseum besitzt die Stadt Halle gleich drei sogenannte kulturelle Leuchttürme unter den 20 bedeutenden Museen und Einrichtungen des nationalen Kulturerbes der neuen Bundesländer, die in das Blaubuch der Bundesregierung aufgenommen wurden.
Zu Halles außergewöhnlichen Merkmalen gehören zwei mächtige Burgen, die – eine in Deutschland selten anzutreffende Situation – im bebauten Stadtgebiet liegen. Es handelt sich um die ältere Burg Giebichenstein am Saaleufer und die Moritzburg am nordwestlichen Rand der Altstadt. Von der ehemaligen Stadtbefestigung ist dagegen nur noch wenig vorhanden. Dazu gehört der Leipziger Turm, ein frei stehender Wartturm aus der Mitte des 15. Jahrhunderts.
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