
Im Ersten Weltkrieg wurde eine Eisenbahnbrücke über den Rhein gebaut, deren Eroberung 1945 durch amerikanische Truppen am 7. März stellt ein wichtiges Ereignis des Zweiten Weltkrieges dar (Kampf um die Brücke von Remagen). Nach der Einnahme der Brücke durch die Alliierten wurde Remagen als einzige deutsche Stadt mit V2 beschossen.
Westlich des Rheins wurden dann US-Sammellager „Prisoner of War Temporary Enclosures“ (PWTE), für jeweils 50.000 Deutsche bei Rheinberg, Remagen und Bad Kreuznach angelegt. Doch diese waren schon nach kurzer Zeit zu klein. Weitere 14 Lager wurden errichtet. Ende April 1945 waren nach amerikanischen Angaben 169.036 Kriegsgefangene allein im PWTE Remagen auf den Rheinwiesen.Im Rahmen der kommunalen Neugliederung in Rheinland-Pfalz schlossen sich 1969 die Gemeinden Oberwinter, Oedingen, Rolandswerth und Unkelbach mit Remagen und dem Stadtteil Kripp, wo 1705 das erste Haus gebaut wurde, zur Stadt Remagen zusammen.
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