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Marburg
Tourismus und Marketing GmbH
Pilgrimstein 26
35037 Marburg
Tel.: 0 64 21 / 99 12-0,
E-Mail: mtm@marburg.de
Stadtwappen
Die Universitätsstadt Marburg ist die Kreisstadt des Landkreises Marburg-Biedenkopf in Hessen. Sie liegt am Ufer des Flusses Lahn. Seit dem 12. Jahrhundert hat Marburg Stadtrechte.
Marburg besitzt mit der Philipps-Universität die älteste noch existierende protestantisch gegründete Universität der Welt, welche auch heute noch durch ihre Bauwerke und die Studenten das Stadtbild prägt.
Das Stadtgebiet erstreckt sich beidseits der Lahn westlich ins Gladenbacher Bergland hinein und östlich über die Lahnberge hinweg bis an den Rand des Amöneburger Beckens.

Den Namen „Marburg“ verdankt die Stadt dem Umstand, dass hier früher die Grenze („mar(c)“) zwischen den Territorien der Landgrafen von Thüringen und der Erzbischöfe von Mainz verlief.

Geografische Lage:
Schloss, Elisabethkirche und OberstadtMarburg liegt in den Mittelgebirgen im nördlichen Marburg-Gießener Lahntal, etwa in der Mitte zwischen Frankfurt am Main und Kassel, von beiden Städten jeweils rund 77 Kilometer Luftlinie entfernt. Die benachbarte Universitätsstadt Gießen liegt etwa 27 Kilometer südlich von Marburg.

Die größte Ausdehnung des Kernstadtgebietes beträgt in Nord-Süd-Richtung etwa neun Kilometer, in Ost-West-Richtung etwa sechs Kilometer Luftlinie vom Universitätsklinikum bis Ockershausen. Marburg wird von der Lahn durchflossen; diese verlässt vor Marburg das Rheinische Schiefergebirge, durchbricht im Raum Marburg eine Buntsandstein-Tafel und trennt sie in die Lahnberge im Osten und den Marburger Rücken im Westen. Der höchste Berg innerhalb des zu Marburg gehörenden Stadtgebiets ist mit 412 m ü. NN der Störner, der sich westlich der eigentlichen Stadt, nordwestlich des kleinen Stadtteils Dilschhausen befindet. Die niedrigste Stelle befindet sich im Süden der Stadt an der Lahn (173 m ü. NN).


Blick auf Marburg Der historische Altstadtkern liegt westlich vom heutigen Stadtzentrum, unterhalb des Landgrafenschlosses (Marburger Schloss), aber auch das ehemalige Gerberdorf Weidenhausen auf der anderen Lahnseite hat Altstadtcharakter. Marburg hat sich im Laufe der letzten zwei Jahrhunderte vom Altstadtkern des Schlosses in das Lahntal ausgedehnt. Südlich des Schlosses befindet sich das Jugendstil- und Biedermeierviertel Südviertel, westlich davon Ockershausen. Im Osten liegt der durch die Bahnlinie von der Innenstadt getrennte Ortenberg, sowie die 1974 eingemeindeten Stadtteile Wehrda im Norden und Cappel im Süden.


Theater:
Neben gelegentlichen Gastvorstellungen von Boulevardbühnen oder Musicalensembles in der Stadthalle sowie studentischen Theatergruppen und Produktionen der Waldorfschule besitzt Marburg drei freie Theater (kommunal unterstützt) sowie das Hessische Landestheater.

Theater Gegenstand, Waggonhalle (eigene Produktionen, „Marburg Hope“ Live Soap und Improtheatershow)
Marburger Theaterwerkstatt „german stage service“ (Produktionen auf internationalen Festivals)
Hessisches Landestheater Marburg (fünf örtliche Spielstätten plus Freiluftaufführungen)
Schnaps & Poesie Theater (eigene Ladenlokal-Spielstätte plus Gastauftritte, Lesetheater)
Mit jährlich rund einer halben Million verkauften Kinotickets (bei einem Einzugsgebiet von rund 253.000 Einwohnern im Landkreis) nimmt das Kino einen hohen Stellenwert in der Freizeitgestaltung der Marburger ein. Das Angebot umfasst ein unabhängiges, nicht-kommerzielles Kino (im Kulturzentrum G-Werk) und 14 kommerziell betriebene Kinosäle an drei Standorten, darunter sieben im Marburger Cineplex. Im Sommer finden Großleinwandvorführungen auf der Freiluftbühne im Schlosspark statt.


Museen:
Marburg bietet neben zwei privaten Galerien, mehrere zugängliche Künstlerateliers und viele weitere Ausstellungsorte und Museen, wobei fünf zur Universität gehören.

Das Universitätsmuseum für Bildende Kunst im Ernst-von-Hülsen-Haus Das Marburger Universitätsmuseum für Kunst und Kulturgeschichte unterhält an zwei Standorten Einrichtungen. Das Universitätsmuseum für Bildende Kunst im Ernst-von-Hülsen-Haus in der Biegenstraße 11 zeigt neben wechselnden Ausstellungen Expressiver Realismus Werke des Marburger Künstlers Franz Frank, Pointillismus, Kunst des 17. bis 19. Jahrhunderts, Kunst des 20. Jahrhunderts, Kunst der Gegenwart, Werke Carl Bantzers und Otto Ubbelohdes sowie die Willingshäuser Schule und eine ständige Abgusssammlung von antiken Statuen.

Das Universitätsmuseum für Kulturgeschichte im Landgrafenschloss zeigt eine Keramiksammlung mit Marburger Irdenware und Steinzeug aus Hessen und dem Westerwald. Im Wilhelmsbau sind die Kulturgeschichtlichen Sammlungen auf 5 Stockwerken untergebracht. Zudem finden wechselnde Sonderausstellungen statt.

Im Dachgeschoss des Instituts für Zytobiologie befindet sich das Museum anatomicum. Gezeigt werden etwa 2000 Präparate aus der Zeit von 1650 bis 1920, unter anderem in Formalin-gefüllten Glasbehältern aufbewahrte Präparate aus dem Gebiet der systematischen und topographischen Anatomie, der Embryologie und der Missbildungslehre. Ein weiterer Schwerpunkt bietet eine Sammlung von Knochen und Skeletten. Gezeigt werden darin zum Beispiel Schädel von Hingerichteten, Präparate zur Schädel- und Zahnentwicklung oder die Rassenschädelsammlung. Anatomische Geräte, chirurgisches Instrumentarium und alte Mikroskope sind außerdem ausgestellt.

Das Mineralogische Museum Marburg besitzt mit etwa 45.000 Mineralien, 50.000 Gesteinsproben, mehrere tausend Edelsteinrohproben und 150 Meteoriten. Die größte mineralogische Sammlung Hessens gilt unter Fachleuten als eine der wichtigsten Deutschlands. Entstanden ist sie als Lehr- und Forschungssammlung des Instituts für Mineralogie der Universität Marburg.

Der Theologe und Religionsphilosoph Rudolf Otto gründete 1927 die Religionskundliche Sammlung, das Museum für Religion. Nach mehreren Umzügen befindet sich das Museum in der „Neuen Kanzlei“ in der Landgraf-Philipp-Straße 4. Es werden Kultfiguren, Bilder und Ikonen, Rollbilder, Ritualgegenstände, Hausaltare und verschiedene Modelle und Nachbildungen ausgestellt, sortiert nach den Themengebieten Altamerika, Altägypten, Religionen Afrikas und Ozeaniens, Religionen Süd- und Ostasiens (Hinduismus, Shinto und Tenrikyo), Monotheistische Religionen (Judentum, Christentum, Islam). Auch hier werden Sonderausstellungen zu wechselnden Themen angeboten. Die Marburger Religionskundliche Sammlung gehört neben Einrichtungen in Glasgow und St. Petersburg zu den ganz wenigen Museen, die sich ausschließlich auf die Darstellung von Religion spezialisiert haben.

Die Marburger Völkerkundliche Sammlung befindet sich im Institut der Völkerkunde der Universität Marburg in der Kugelgasse 10. Sie beherbergt dauerhaft mehr als 5.000 Objekte und setzt sich aus vielen verschiedenen (privaten)Teilsammlungen zusammen. Attraktiv ist für Studenten die oft genutzte Möglichkeit, selber aktiv Ausstellungen zu organisieren und direkt an den Objekten zu arbeiten. Die ausgestellten Gegenstände decken zwar ein weites Feld ab, jedoch liegt der Fokus deutlich auf (Alltags)gegenständen indigener Gruppen im Amazonasgebiet.

Die neue Marburger Kunsthalle des dortigen Kunstvereins wurde auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofes am Gerhard-Jahn-Platz 5 im Jahr 2000 eröffnet. Auf über 500 Quadratmetern bietet sie ständig wechselnde Ausstellungen zur Kunst der Gegenwart.

Im 1. Deutschen Polizeioldtimer Museum in der Herrmannstraße 200 können über 60 historische Polizeifahrzeuge besichtigt werden. Mit weiteren Exponaten wie technischem Material und Fotos mit Bezug zur Motorisierung der deutschen Polizei stellt das Museum die größte Sammlung von Polizeifahrzeugen in Deutschland dar.

Im Kindheits- und Schulmuseum am Barfüßertor 5 wird ein Einblick in die Kindheit des vorigen Jahrhunderts gegeben. Zu bestaunen sind Spielzeuge aus den Jahren 1850 bis 1950, ein Spiel-Zoo mit 600 Spielzeugtieren und Miniaturgebäuden, historische Kinder- und Schulbücher, ein Einblick in die „Marburger Puppenklinik“, ein historisches Klassenzimmer aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg und weitere Exponate.

Musik:
Das musikalische Angebot ist reichhaltig. Insbesondere die drei Kulturzentren sorgen für eine weite Bandbreite von nicht nur für Jüngere attraktiven Konzerten der Bereiche Rock, Pop, Hip Hop, A cappella, Tango, Ska, Punk, Reggae, Weltmusik. Vereine wie die Jazz-Initiative JIM sowie der Folkclub Marburg ergänzen weitere Klangfarben. Im Bereich der Klassischen Musik gibt es einen aktiven Konzertverein, zwei junge Sinfonieorchester und viele Chöre im Stadtgebiet.

Big Band des VfL 1860 Marburg
Blasorchester der Feuerwehren in Marburg
Kulturladen KFZ seit 1977 („Kommunikations- und Freizeit-Zentrum“)
g-werk (ehemals Cafe Trauma, german stage service)
Waggonhalle (Kulturveranstalter und Theaterzentrum)
Jazzinitiative Marburg (seit 1980)
Folkclub Marburg (akustische Folk- und Weltmusik, zur Hälfte Folktanz-Veranstalter, seit 1974)
Marburger Bachchor
Marburger Konzertchor
Kurhessische Kantorei Marburg
Vokalensemble Canticum Antiquum
Polizeichor Marburg
UniChor Marburg
Konzertverein Marburg (Klassikmusik-Veranstalter)
Marburger MusikerInnen Verein (Interessenverband der Rockmusik-Bands)
OnStage (Musicalverein)
Sinfonisches Orchester des VfL 1860 Marburg
Studenten-Sinfonie-Orchester Marburg
Junge Marburger Philharmonie
Neben sechs kommerziellen Diskotheken gibt es zahlreiche After-Work-Partys sowie sogenannte Soli-Partys.

Regelmäßige Veranstaltungen:
Artisten auf dem Marburger Marktplatzletzter Freitag im Januar: Großleinwandkino „Die Feuerzangenbowle“ auf dem Rathausplatz
Ende Februar / Anfang März: „Marburg Northampton Poitiers Festival“ (3 Tage, 60 Bands) organisiert vom Musiker(innen)verein Marburg (seit 1995)
März: „Marburger Kameragespräche“ (Verleihung des Preises, Werkschau der Preisträger)
März: Kinder- und Jugendtheaterwoche (organisiert vom Hessischen Landestheater Marburg)
ab letztem Aprilwochenende: Frühjahrsmesse auf dem Marburger Messeplatz (9 Tage)
30. April, nachts: traditionelles Maieinsingen
1. Mai, vormittags: Demo und Kundgebung der Gewerkschaften, nachmittags Fest
Fronleichnamstag: A-cappella-Festival „Nacht der Stimmen“ auf der Freilichtbühne im Schlosspark (kfz e. V.)
erstes Juniwoche: Kinderfestival „Ramba Zamba“ (organisiert vom Kulturamt Marburg)
letzter Freitag im Juni: Uni-Sommerfest auf abgesperrtem Innenstadtgelände (5 Bühnen)
erstes Wochenende im Juli: Marburger Marktfrühschoppen
zweites Wochenende im Juli: Stadtfest „3 Tage Marburg“ (10 Bühnen, Drachenboot-Cup, Feuerwerk)
OpenEyes Kurzfilmfestival im Juli
Juli–August: Marburger Sommerakademie (Kurse zu Kunst, Theater, Musik)
Anfang August: „Summer in the City“ Straßenfest des Kulturzentrums kfz e. V. (Live-Musik u.v.a.)
September: Weidenhäuser Entenrennen und Höfefest
zweites Wochenende im Oktober: Elisabeth-Jahrmarkt mit Rahmenprogramm und verkaufsoffenem Sonntag
erstes Wochenende im November: Kunsthandwerkermarkt in der Marburger Stadthalle
ab Samstag vor 1. Advent: Weihnachtsmarkt rund um die Elisabethkirche, Adventsmarkt am Rathaus
in der ersten Vorlesungswoche eines Semesters: Erstsemesterfest des AStA-Kulturreferats
Mitte August / Mitte September: „Marburger Varieté-Sommer“ organisiert vom Kulturzentrum Waggonhalle
Durch die geisteswissenschaftlichen Fachgebiete der Universität wie beispielsweise der Fachbereich „Neuere deutsche Literatur und Medien“ gibt es in Marburg auch im Literaturbereich viele Angebote. Neben mehreren literarischen Vereinen mit unterschiedlichen Schwerpunkten finden im Café Vetter jeden Sonntag Veranstaltungen der Vortragsreihe „Literatur um 11“ statt, unregelmäßig findet im kfz ein Poetry Slam statt, einmal monatlich findet das Late-Night-Lesen in der Jazzkneipe Cavete statt.

Der Marburger Literaturpreis der Universitätsstadt Marburg und des Landkreises Marburg-Biedenkopf wurde zwischen 1980 und 2005 alle zwei Jahre vergeben. Im Jahre 2006 entschieden der Landrat des Kreises Marburg-Biedenkopf und der Oberbürgermeister der Stadt Marburg, den Preis nicht mehr zu vergeben. Stattdessen wolle die Stadt Marburg zukünftig stärker als bisher Kinder- und Jugendliteratur fördern.


Sehenswürdigkeiten:
Die Elisabethkirche, vom Volksmund gewöhnlich „E-Kirche“ genannt, ist der früheste rein gotische Kirchenbau auf deutschem Boden und wahrscheinlich das bekannteste Gebäude Marburgs. Sie wurde vom Deutschen Orden zu Ehren der Heiligen Elisabeth von Thüringen gebaut, deren Grabmal sich in der Kirche befand. Der Bau wurde im Jahr ihrer Heiligsprechung (1235) begonnen und 1283 vollendet. Marburg wurde dadurch im Spätmittelalter zu einem bedeutenden Wallfahrtsort.

Das Landgrafenschloss erhebt sich weithin sichtbar westlich über der Stadt und dem in nord-südlicher Richtung verlaufenden Lahntal. Der Schlossberg hat eine Höhe von 287 m. ü. NN. und bildet einen Ausläufer des Marburger Rückens – einem Buntsandstein-Hochland. Durch die relativ steilen Talflanken bestand hier eine sehr gute fortifikatorische Ausgangslage für die Errichtung einer mittelalterlichen Burg, die in der Folgezeit und bis in die Gegenwart zahlreiche bauliche Veränderungen erfuhr.

Neben seiner historischen Bedeutung als erste Residenz der Landgrafschaft Hessen ist das Schloss von großem kunst- bzw. bauhistorischem Interesse. Dies betrifft neben den Bauteilen aus dem 11./12. Jahrhundert vor allem das Schloss aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, welches noch heute den Gesamteindruck der Anlage wesentlich bestimmt. Die Schlosskapelle und der Saalbau mit dem Großen Saal bzw. Fürstensaal, der zu den größten und qualitätvollsten profanen gotischen Sälen in Mitteleuropa gehört, sind herausragende Leistungen der europäischen Burgenarchitektur.

Heute wird das Schloss in Teilen vom Marburger Universitätsmuseum für Kulturgeschichte im Wilhelmsbau genutzt, welches eine große Sammlung von Exponaten zur Geschichte der Region seit der Steinzeit beherbergt. Außerdem finden hier auch Theateraufführungen, Konzerte sowie weitere kulturelle Veranstaltungen wie zum Beispiel mittelalterliche Märkte usw. statt. Sehr beliebt ist auch das zwischen Mai und September stattfindende Open-Air-Kino auf der Freiluftbühne im Schlosspark.



Spiegelslustturm
(alias Kaiser-Wilhelm-Turm)→ Hauptartikel: Spiegelslustturm

Der Name „Spiegelslust“ geht auf Werner Freiherr von Spiegel zum Desenberg zurück, der im 19. Jahrhundert in Marburg studierte und diesen Platz, der früher „Köhlers Ruhe“ hieß, zu einem Ausflugsziel ausbaute.

Gebäude der Kugelherren
In der Oberstadt zwischen der Barfüßer- und der Ritterstraße befinden sich in der Kugelgasse zwei Gebäude, die im 15. Jahrhundert im Auftrag des Ordens „Brüder zum gemeinsamen Leben“ erbaut wurden. Die so genannten Kugelherren, die wegen ihrer Kopfbedeckung, der Gugel, so genannt wurden, waren ab 1477 in Marburg ansässig. Möglich wurde der Bau der Gebäude durch eine Schenkung eines reichen Marburgers, dem Patrizier Heinrich Imhofen.

Das Kugelhaus ist ein im spätgotischen Stil erbautes Stift, das 1491 fertig gestellt wurde. Heute ist dort die Völkerkundliche Sammlung des Institut für Vergleichende Kulturforschung: Religionswissenschaft und Völkerkunde untergebracht. 1527 ging das Haus, in dem auch eine Lateinschule untergebracht war, an die Universität über, nachdem Landgraf Philipp den Orden und die Schule, in der er selbst Schüler war, aufgelöst hatte.

Die Kugelkirche, die 1485 von Johannes Bonemilch von Laasphe geweiht wurde, ist das zweite Gebäude des Ordens. Sie wurde zwischen 1478 und 1520 erbaut. Die Kirche besitzt Spitzbogenfenster und einen Dachreiter. Im Innern befindet sich ein Netzgewölbe mit spätgotischen Rankenmalereien. Orgel, Kanzel und Hochaltar stammen aus dem 19. und 20. Jahrhundert.


Bauwerke:

Das historische Rathaus
KilianskapelleIn der Marburger Oberstadt ist eine große Zahl von Fachwerk-Bauten rund um das historische Rathaus von 1527 durch ein langjähriges, planmäßiges Restaurierungskonzept erhalten geblieben.
Oberhalb des Marktplatzes sind Reste der mittelalterlichen Synagoge unter einem Glaskubus von außen einsehbar.
Die ehemalige Kilianskapelle (heute Kilian) wurde zwischen 1180 und 1200 im romanischen Stil erbaut.
Grüner Mühle

Alter Botanischer Garten:

Wenige hundert Meter südlich der Elisabethkirche liegt am Pilgrimstein der 3,6 ha große Alte Botanische Garten der Universität Marburg. 1811 gegründet, beruht bis heute die Einmaligkeit dieses Gartendenkmals auf der gelungenen Verknüpfung eines „Wissenschaftsgartens“ mit der „englischen Gartenkunst“. Noch heute zeigt er wichtige Spuren seiner Geschichte. Diese betrifft sowohl die Geschichte der Gartenkunst als auch die Geschichte der Naturwissenschaften von den Zeiten der 'nur' beschreibenden „Naturgeschichtler“ nach Carl von Linné, dann der „Pflanzengeographie“ Alexander von Humboldts über die Zeit der evolutorischen Erklärungsversuche Charles Darwins oder Ernst Haeckels bis zur Labor-Botanik.


Botanischer Garten
Der Botanische Garten Marburg liegt auf den Lahnbergen. Gegen Ende der 1960er Jahre wurden die naturwissenschaftlichen Fächer der Philipps-Universität Marburg dorthin verlegt, da in der Innenstadt kein Platz für umfangreiche Neubauten vorhanden war. In der räumlichen Nähe zum Botanischen und Zoologischen Institut des Fachbereichs Biologie wurde dort ein neuer botanischer Garten angelegt und im Jahr 1977 eröffnet. Mit 20 ha ist er einer der größeren Botanischen Gärten Deutschlands. Neben einer großen Baumsammlung (Arboretum) hat er eine systematische Abteilung, eine Abteilung mit Heil- und Nutzpflanzen, die Farnschlucht, den Frühlingswald, ein Alpinum und einen Heide- und Rhododendrongarten. In Schaugewächshäusern mit einer Grundfläche von 1.700 m² sind zahlreiche Pflanzen der Tropen und Subtropen zu sehen, darunter die Riesenseerose Victoria amazonica.


Schlosspark
Nach der Aufgabe des Landgrafenschlosses im 17. Jahrhundert wurde das südlich gelegene Gebiet des Schlossbereichs, welches zuvor wahrscheinlich als militärisches Übungsgebiet genutzt wurde, zu Gartenland. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann die Stadt Marburg die Gartenflächen zu einer Parkanlage umzugestalten. Während des 2. Weltkriegs wurden hieraus jedoch Nutzgärten. Gegen Ende des Krieges wurde die Fläche erneut umgestaltet, es wurde ein Rosengarten angelegt. Im Jahre 1981 begann die Umgestaltung zum heutigen Schlosspark. Er ist nun ein öffentlicher Erholungs- und Freizeitpark auf der Südseite des Landgrafenschlosses. In dem nach wie vor vorhandenen Rosengarten sind heute rund 7000 Rosen in 65 Varietäten[22] zu finden. Unter Anderem finden hier auch Veranstaltungen wie bei dem Stadtfest 3-Tage-Marburg statt. Des Weiteren ist in Mitten des Schlossparks eine Freilichtbühne, welche für diverse kulturelle Ereignisse genutzt wird.
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© Auszug aus  

 

 

 
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