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Bad Hersfeld
Ist in B e a r b e i t u n g !
Stadtwappen
Die Festspiel- und Kurstadt Bad Hersfeld ist die Kreisstadt des Landkreises Hersfeld-Rotenburg im Nordosten von Hessen, Deutschland.

Überregional ist Bad Hersfeld vor allem durch die seit 1951 alljährlich stattfindenden Bad Hersfelder Festspiele bekannt, die in der Stiftsruine abgehalten werden. Die Stiftsruine gilt als die größte romanische Kirchenruine Europas.
Bad Hersfeld liegt in der Hersfelder Senke, die hier durch den Zusammenfluss der Fulda und der Haune gebildet wird. Die Innenstadt liegt am linken Ufer der Fulda. Weiterhin mündet im Stadtgebiet der Geisbach und die Solz in die Fulda. Im Südwesten liegt das Vogelsberggebiet, im Nordwesten das Knüllgebirge und im Nordosten der Seulingswald (auf dem Foto im Hintergrund zu sehen).

Der tiefste Punkt liegt mit 195 m ü. NN im Mündungsbereich der Solz in die Fulda. Der höchste Punkt in der Stadtgemarkung ist der 408 m ü. NN hohe Laxberg (Knüllgebirge).

Die Stadt wird je nach Definition sowohl zu Nordhessen als auch zu Osthessen gezählt.

Die nächsten größeren Städte sind Kassel 52 km nördlich, Gießen 79 km südwestlich, Fulda 36 km südlich und Eisenach 45 km östlich von Bad Hersfeld. Durch Bad Hersfeld führt die Deutsche Fachwerkstraße.

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Die Stadt verleiht seit 1962 im Rahmen der Bad Hersfelder Festspiele, jährlich den Hersfeld-Preis an Schauspieler der laufenden Festspielsaison. Ein weiterer Ehrenpreis den die Stadt verleiht ist das "Ulenroder Kruzifix", ein Abguss eines Bronzekruzifixes aus dem frühen 11. Jahrhundert, das in der Wüstung Ulenrode (der Ort lag oberhalb von Meckbach in der heutigen Gemeinde Ludwigsau) gefunden wurde.

Theater:
Jeden Sommer finden hier die Bad Hersfelder Festspiele statt, außerhalb der Festspielsaison werden Theatervorführungen in der Stadthalle gegeben.

Museen:
Das Stadtmuseum Bad Hersfeld ist im einzig erhaltenen Flügel der ehemaligen Klosteranlage südlich der Stiftsruine untergebracht. Neben den Abteilungen zu Stadt- und Klostergeschichte ist die Abteilung zum städtischen Handwerk erwähnenswert. An Konrad Duden erinnert heute ein kleines Museum in direkter Nachbarschaft zur ehemaligen "Alten Klosterschule" (Am Neumarkt). Hier war Duden von 1876 bis 1905 als Direktor tätig, weshalb die Schule heute seinen Namen trägt. Das "Haus Mährisch Schönberg" zeigt eine heimatkundliche Sammlung aus dem ehemaligen Landkreis Mährisch-Schönberg (Am Neumarkt). Seit 2006 gibt es in der Hauptstelle der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg ein kleines Sparkassen-Museum, in dem die Geschichte des Geldinstituts und der Wandel der Arbeitswelt im Bankbereich an einer Vielzahl von Exponaten präsentiert wird.

Bauwerke:
In der Altstadt gibt es 216 denkmalgeschützte Gebäude. An der westlichen Seite der Altstadt befindet sich die Ruine der Stiftskirche. Sie ist die größte romanische Kirchenruine Europas, die heute als Spielstätte der Bad Hersfelder Festspiele genutzt wird. Im Klosterbezirk steht auch der Katharinenturm, in dem die Lullusglocke, die älteste datierte Glocke Deutschlands, hängt. Außerdem befinden sich dort noch ein Flügel des Klostergevierts (heute Museum, Kapitelsaal erhalten) und größere erhaltene Reste der Stadtmauer (Südtor, Halbschalenturm). Die zwei Nordschulteiche in der Leonhard-Müller-Anlage sind Überbleibsel des Stadtgrabens. In diesem Park befindet auch das Vitaliskreuz (das originale Kreuz kann im Museum besichtigt werden). Es steht an der Stelle, an der die Bürger den Angriff des Sternerbunds im Jahre 1378 abwehren konnten. Weitere Reste der Stadtbefestigung stehen in der Unterstadt (östliche Seite der Altstadt), darunter der Klausturm (ein Wach- und Gefängnisturm) und der etwas kleinere Pulverturm.

Weiterhin befindet sich im Johannestor (Straße) das 1239 gestiftete Elisabeth-Hospital mit gotischer Kapelle. Weitere Bauten der Abtei sind das Schloss Eichhof und die Ruinen (Bruderhaus) der ehemaligen Propstei Johannesberg. Beide Bauwerke liegen etwa 3 km vor der Altstadt und lassen sich über den Kurpark auch zu Fuß erreichen.

Im Zentrum der Altstadt steht die gotische Stadtkirche, ihr Kirchturm aus dem 14. Jahrhundert ist das Wahrzeichen Bad Hersfelds. Auf dem Kirchplatz steht eine geschlossene Fachwerkbebauung, darunter das ehemalige Küsterhaus (ältestes Fachwerkhaus der Stadt aus dem Jahre 1452). Direkt daneben steht das Rathaus, das um 1371 in gotischem Stil erbaut und von 1607 bis 1612 im Stil der Weserrenaissance um- und ausgebaut wurde. Weitere Fachwerkhäuser befinden sich in der ganzen Fußgängerzone. Hier ist vor allem das reich verzierte Zimmermannshaus in der Klausstraße zu erwähnen.

Auf dem Linggplatz, dem alten Gerichtsplatz der Abtei (altes steinernes Doppelkreuz), erinnert ein Standbild von Lingg von Linggenfeld an den badischen Oberstleutnant, der 1807 die Stadt vor dem Niederbrennen durch napoleonische Truppen rettete. Daneben liegt der Marktplatz, auf dem Patrizierhäuser aus gotischer Zeit stehen (unter anderem die alte Münze). Sie wurden in der Zeit des Renaissance umgebaut und zeugen mit ihren Giebeln wie die gegenüberliegenden Fachwerkhäuser von der letzten Baublüte des Hersfelder Klosters. Auf dem Neumarkt steht, neben anderen Fachwerkhäusern, die Linggklause (sie war Unterkunft des Oberstleutnants Lingg). Hier befinden sich auch die alte Klosterschule (heute Konrad-Duden-Schule) und das Konrad-Duden Museum.

Parks:
Der größte Park in der Stadt ist der Kurpark (etwa 6,5 Hektar) mit Kurhaus, Wandelhalle und Quellpavillon. In unmittelbarer Nähe zur Altstadt befindet sich die Leonardt-Müller-Anlage, entlang der Stadtmauer, mit den zwei Nordschulteichen. Im Stiftsbezirk befindet sich ebenfalls eine Parkanlage, die im Jahr 2006 durch einen Staudengarten erweitert wurde. Sowohl der Kurpark als auch die Leonardt-Müller-Anlage wurden zwischen 2006 und 2007 neu gestaltet.

Weitere Grünanlagen sind der 15 Hektar große Fuldapark mit Fuldasee und die Carl-Strauß-Anlage an der Kleinshöhe auf dem Tageberg.

Regelmäßige Veranstaltungen:
Überregional bekannt sind die jährlichen Bad Hersfelder Festspiele, Opernfestspiele und die Festspielkonzerte. Sie finden zwischen Juni und August in der Stiftsruine statt. Weitere größere musikalische Veranstaltungen für jeden Geschmack sind die Bad Hersfelder Bach Tage (jedes Jahr an Ostern im Johann-Sebastian-Bach-Haus), das Live-Jazz-Festival (jedes Jahr am 1. Juni-Wochenende auf Bühnen in der ganzen Altstadt), die StadtJugendNacht (jährlich am ersten Samstag im September unter der Peterstorbrücke) und das „Metalfest“ (jedes Jahr im Spätjahr).

Als das älteste Volksfest Deutschlands, ist das Lullusfest bekannt. Es findet jedes Jahr in der Woche statt, in die der 16. Oktober fällt. Weitere größere Volksfeste sind das Schützenfest der Schützengilde im Jägersgraben und das Tagebergfest der Freiwilligen Feuerwehr (Waldfest in freier Natur).

Als sportliche Veranstaltungen zu nennen sind der Sauer Lollslauf, ein Marathonlauf anlässlich des Lullusfestes, und das Internationale Bad Hersfelder DMV-Flutlichtrennen, das jeden Sommer vom Motorsportclub Bad Hersfeld e. V. auf einer 500 m langen Grasbahn veranstaltet wird.

Die meisten Märkte in der Stadt werden auf dem Linggplatz veranstaltet. Der Wochenmarkt findet zweimal in der Woche und eine Floh- und Trödelmarkt findet von April bis Oktober, jeden ersten Samstag des Monats statt. Weitere Jahrmärkte sind der Ostermarkt am Mittwoch vor den Osterfeiertagen, der Pfingstmarkt am Mittwoch vor den Pfingstfeiertagen, der Große Lulluskrammarkt am Mittwoch in der Lullusfestwoche und der Herbstmarkt am Buß- und Bettag.
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