
Hof ist Oberzentrum und gehört zum Netz der Metropolregion Nürnberg sowie zum grenzüberschreitenden Netzwerk der Zusammenarbeit Euregio Egrensis zwischen Bayern, Böhmen, Sachsen und Thüringen. Der Leitspruch der Stadt lautet: Hof in Bayern ganz oben.
Von kunsthistorischer Bedeutung sind in Hof das Biedermeier-Ensemble entlang der Ludwigstraße aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, als Kontrast dazu das Ende des 20. Jahrhunderts neu erbaute Theater sowie der Bürgerpark Theresienstein mit dem Jugendstil-'Wirtschaftsgebäude im Landhausambiente und der künstlichen Ruine am Labyrinth. Die Anfänge des Bürgerparks reichen bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zurück.
Weitere Dominanten im Stadtbild sind
das Rathaus,
der Wartturm, Teil eines Alarmsystems im Mittelalter
die Einsteighalle des alten Bahnhofs,
der Hauptbahnhof, der Bismarckturm am Rosenbühl,
die Freiheitshalle gegenüber dem Theater und
der Untreusee im Ortsteil Moschendorf.
Stadtkern:
Der Hofer Stadtkern ist in der Liste der 300 bedeutsamsten historischen Stadtkerne Deutschlands des Zeit-Magazins enthalten[3]. Es handelt sich um einen mittelalterlichen Straßenmarkt (Altstadt), dem sich eine spätmittelalterliche Gründungsstadt (Neustadt mit der Ludwigstraße) anschließt. Die Gründungsstadt ist mit planmäßigem Grundriss gegliedert und wurde nach einem schweren Brand im Jahr 1823 biedermeierlich wieder aufgebaut. Entstanden ist eine bedeutende, geschlossene Biedermeierstadt, die nahezu vollständig erhalten ist.
© Bilder:Nachweis ist über die verlinkte Wikipedia-Seite zu finden, wenn nicht anderweitig angegeben.